Ein guter Start ins (Lern)Leben

Schulranzen + Bücher + Rechner + Nachhilfe für unsere Tafelkinder 

Unser Kerngeschäft ist und bleibt die Verteilung von gespendeten Lebensmitteln an Bedürftige. Dank der Unterstützung unserer BufDis, Stationsleiter sowie großzügiger Spender, sind wir in der Lage Sonderaktionen für unsere Tafelkinder durchzuführen. Da Bildung den Weg aus Bedürftigkeit und Armut  ebnet, bemüht sich die Münchner Tafel diesbezüglich Hilfestellungen zu ermöglichen.  

„Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängig gemacht werden“

Mit Mitteln aus ihrem Gewinn-Sparverein stattet die Sparda-Bank München auch in diesem Jahr insgesamt 400 unserer Erstklässler für einen guten Start ins Schulleben aus. Wenn am 14. September für viele Kinder in Bayern die Schule beginnt, müssen die Eltern bisweilen tief in den Geldbeutel greifen. Die Liste der dafür benötigten Utensilien – von der Schultasche bis hin zur Ausrüstung für den Sportunterricht – ist lang und teuer! Gerade für einkommensschwache Familien wird der erste Schultag dadurch zu einer Herausforderung. Die Sparda-Bank München hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, mit der Spende von insgesamt 400 gefüllten Schulranzen für mehr Chancengleichheit zu sorgen. „Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängig gemacht werden“, betont Christine Miedl, Direktorin Unternehmenskommunikation der Sparda-Bank München eG. „Alle Kinder sollten beste und vor allem gleiche Ausgangsbedingungen für den Start ins Schulleben haben. Familien, denen nur ein sehr begrenztes Budget zum Leben zur Verfügung steht, möchten wir deshalb gerne bei der Erstausstattung ihrer Abc-Schützen helfen.“ Die Schultaschen enthalten alles, was die Kinder für die Einschulung benötigen: Neben dem Federmäppchen und einem mit Buntstiften gefüllten Etui gibt es auch eine Tasche für den Sportunterricht. Im Namen unserer Erstklässler sagen wir vielen Dank für diese großzügige und großherzige Spende! 

„Bücher sind Nahrung für die Fantasie”

An zwei Tagen verteilten ein 7-köpfiges Team belesener Mitarbeiter der Penguin Random House Verlagsgruppe über 300 Kinder- und Jugendbücher an unserer Ausgabestelle Milbertshofen. Die Spendenaktion soll Freude am Lesen und an Geschichten vermitteln und ist Teil des jahrelangen Engagements der Verlagsgruppe für die Förderung der Lesekompetenz. „Bücher sind Nahrung für die Fantasie. Dass wir jetzt durch die Spendenaktion mit der Münchner Tafel die Chance haben, direkt vor Ort mit anzupacken und Kinder mit Leseabenteuern zu versorgen, freut mich besonders“, so Susanne Krebs, Verlagsleiterin der Verlage cbj, cbt und Penguin JUNIOR. Wie sehr sich die Buben und Mädchen über die Bücher gefreut haben weiß Ausgabestellenleiterin Bärbel Agua zu berichten: „Das war heute richtig gut. Viele Gäste waren sehr happy über diese tollen Bücher. Ein paar Kids waren selbst da und haben sich begeistert beraten lassen. Herrlich! Danke, dass wir in diesen Genuss kamen.” Besonders schön: Wir stehen im guten Kontakt mit der Verlagsgruppe und sind im Gespräch weitere Aktionen dieser Art an unseren Ausgabestellen durchzuführen.   

Ein Hoch auf unsere BufDis!

Corona-bedingt konnten viele Studenten und Schüler ihr Auslandssemester oder Gap-Year nicht antreten und haben stattdessen beschlossen, sich gemeinnützig zu engagieren. Wir hatten in den letzten Monaten das große Glück, viele Bundesfreiwilligendienstler (BufDis) zu unserer Münchner Tafelfamilie zählen zu dürfen. Hinsichtlich des monatelangen Homeschoolings haben sich diese viele Gedanken um die Situation unserer jüngsten Tafelgäste gemacht. In hunderten Gesprächen, die an unseren 27 Ausgabestellen stattgefunden haben, mussten sie einen erheblichen Mangel an Lernhilfen feststellen. Von 1.170 befragten Kindern und Jugendlichen (im Alter von 6 bis 18 Jahren) haben über 11% angegeben gar nicht am Homeschooling teilnehmen zu können, da ihnen schlichtweg die Endgeräte dazu fehlen. Rund 50% der teilnehmenden Schüler steht lediglich ein Smartphone für den digitalen Unterricht zur Verfügung. Auch in Bezug auf Rückfragen zum Lernstoff oder Hausaufgaben gab es eher bedrückende Rückmeldungen. 44% der Tafelkinder gaben an, niemanden um Hilfe bitten zu können. „Als ich an den Stationen unterwegs war und mit den Kindern, Jugendlichen und Eltern gesprochen habe, wollte ich unbedingt aktiv werden“, so Felix Beier, der seit Dezember 2020 als BufDi bei uns tätig ist und das Projekt Lernhilfen leitet. „Zusammen mit Clara, Lenny und Bettina haben wir uns zusammengesetzt und sind nun überwältigt, wie viele Geräte in kürzester Zeit ihren Weg zu uns gefunden haben“, so Felix weiter. 

Ein überdimensionaler Dank geht an dieser Stelle an die GEWOFAG, die uns 200 Laptops zugesichert hat und die derzeit vom Round Table Starnberg mit dem Windows Betriebssystem ausgestattet werden. Ein bemerkenswertes Engagement, wenn man bedenkt, dass das Aufsetzen eines Laptops bis zu einer halben Stunde Zeit in Anspruch nimmt!  Zudem sind die beiden gemeinnützigen Organisationen „Das macht Schule“ und Labdoo anerkennend zu erwähnen, die uns 95 PCs und 20 Laptops gespendet haben. Tafelfreundin Besa Agaj – ihres Zeichens International Account Manager bei IT-BUSINESS und somit supergut in der Branche vernetzt – hat ihre Kontakte aufgerufen und sensationell motiviert. Dank ihr durften wir uns über hunderte Mäuse, Tastaturen, Mauspads, Monitore sowie Strom- und Monitorkabel von Unternehmen wie Western Digital, DC1 und Christian Wipplinger IT-Dienstleistungen freuen. Die beiden Firmen Winitux und AstraZeneca haben unseren Tafelkindern zusätzlich jeweils 30 Monitore zur Verfügung gestellt. Und PeCe-Software Service noch 30 PCs oben draufgelegt. Abgerundet wurde das Projekt über den Verein „Studenten bilden Schüler“, die bereits um die 30 Tafelkinder in den Genuss freier und regelmäßiger Nachhilfestunden gebracht haben. Zudem können unsere bedürftigen Familien Unterstützung durch den Bildungsgutschein in Anspruch nehmen.